Blick in die Natur
“Schau tief in die Natur, und dann wirst du alles besser verstehen.” – Albert Einstein
Yoga in der Natur zu machen verbindet dich auf ganz besondere Art & Weise. Aber auch barfußgehen. Über deine Fußsohlen zum Beispiel kann ein Energieausgleich stattfinden, der freie Radikale einfängt und dir mehr Gelassenheit schenkt. Die Luft unter Bäumen ist reiner.
Aber nicht nur auf der Yogamatte, sondern auch außerhalb hat die Natur viel zu bieten. Hast du schonmal von der Gaia-Theorie gehört? Dass unsere Erde ein Superorganismus ist, der fühlt und denkt? Neuere Studien und Forschungsfelder zeigen, dass fast nichts auf diesem Planeten ganz alleine für sich steht, sonder alles miteinander verbunden ist. Das Mycel der Pilze nährt den Waldboden, ist das “Internet” des Waldes und bildet zusammen mit den Wurzeln der Bäume ein Kommunikationssystem.
Manche Baumsorten gedeihen besser auf gebrannter Erde, und sie können elektrische Potentiale generieren, die eher zu einem Blitzschlag führen können, der ihnen dann verbrannte Erde schenkt. Kleinste Mikroorganismen im Meer sind an der Bildung von Wolken und dem Wasserkreislauf beteiligt.
Wenn du das nächste mal draußen bist, beobachte einen Baum, einen Busch für längere Zeit. Was fällt dir auf? Welche Tiere entdeckst du dort? Mach dich frei, von allem was du denkst zu wissen und lass die Natur dir ihre wahre Geschichte erzählen.
Beitragsautor: Laura
Meditation über das Licht im Herzen
Morgen ist Winteranfang, Wintersonnenwende und somit erwartet uns der kürzeste Tag des Jahres. Vielleicht fühlst Du dich aktuell trotzdem etwas schwer und melancholisch und die Welt kommt dir grau und dunkel vor. Gerade dann ist es wichtig, dich auf dein Inneres Licht zu besinnen.
Ganz gleich, wie dunkel es im Außen ist, im Inneren eines jeden ist immer noch ein kleines Licht zu finden. Die Meditation über das Licht im Herzen stellt eine wichtige Meditationstechnik im Yoga dar:
- Schaffe Dir einen ruhigen Platz, wo Du für etwa 10-15 Minuten ungestört sein kannst
- Mache es Dir gemütlich, schaffe eine angenehme Atmosphäre, vielleicht auch mit Duftölen oder Räucherstäbchen
- Mache es Dir bequem, gerne in einem der klassischen Meditationssitze
- Schließe die Augen und konzentrieren dich für einen Moment auf deine Atmung
- Wandere mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Herzen und stelle dir ein kleines Licht, vielleicht eine kleine Flamme, darin vor
- Visualisiere, wie diese Flamme mit jeder Einatmung größer wird
- Fühle, wie diese Flamme mit der Zeit immer mehr an Energie gewinnt und stärker wird, bis dein ganzer Körper von innen heraus strahlt
- Konzentriere dich auf die Empfindungen, die sich dabei in dir breit machen, vielleicht Wärme oder Ruhe
….genieße diesen Moment, solange du willst & shine your light!
Beitragsautorin: Larissa
Ein etwas anderes Selbstportait


- In meinem letzten Beitrag hinter dem 15. Türchen, habe ich für euch eine kleine Anleitung für einen Fotospaziergang verfasst. Heute führe ich das The ma weiter und erzähle euch davon, Menschen – sich selbst oder jemand anderen – in der Natur zu fotografieren. Denn diese Erlebnisse haben mir und meinen Fotopartnern noch tiefer gehende Momente beschert, die für immer in meinem Herzen gespeichert sein werden, ganz egal, ob die Fotos „etwas geworden“ sind, oder nicht
- Ihr könnt dafür genauso vorgehen, wie ich es in meinem ersten Beitrag beschrieben habe. Nur ist es in diesem Fall leichter, wenn ihr nicht allein unterwegs seid. Außerdem macht es hier Sinn, nach etwas größeren Orten Ausschau zu halten, da schließlich noch ein Mensch, oder Teile von ihm mit ins Bild passen sollen. Wenn ihr eine interessante Stelle gefunden habt, könnt ihr zum Beispiel so vorgehen, dass ihr euch eine kleine Geschichte ausdenkt, die sich dort abspielen könnte. So, wie ich es bei den ersten beiden Bildern getan habe. Dabei denke ich gern an Szenen aus einem Theaterstück oder Film.
- Manchmal, wie bei dem letzten Bild mit Laura, denke ich aber auch abstrakter und versuche den Menschen in die Natur „einzuarbeiten“ oder in Kontrast zu setzen.
- Seid kreativ, probiert herum und habt einfach Spaß.
- Vielleicht stellt ihr dabei fest, wie ihr innere Grenzen gegenüber der Natur oder eurem Fotopartner plötzlich überwinden könnt und eins werdet. So saß ich zum Beispiel bei dem ersten Bild in einem Sumpf und wurde zum Mittagssnack unzähliger Mücken. Aber in dem Moment war mir das egal, denn so ist das Elfenleben halt. 😉 Und Laras Freude hinter der Kamera war auch ein großer Ansporn. Für das zweite Bild ist sie dafür ganz wie tapfer bei Regen in einem kaputten Boot und mit einer überdimensionalen Suppenkelle durch den Teich gerudert. Alles Dinge, die wir sonst nicht unbedingt gemacht hätten. Aber selten fühle ich mich so lebendig und mit der Natur und meinem Fotopartner verbunden, wie ich es in diesen Momenten tue.
- Diese Erfahrung wünsche ich jedem!
Foto- & Beitragsautorin: Judith
Foto 1 in Zusammenarbeit mit Lara
Mach mal Pause!
Vielleicht überlegst Du mal, wie Du Dir gerade jetzt in dieser Zeit zusätzliche Pausen gönnen kannst?!
Plane doch einfach mal 3 x 10min dafür ein!
Wir haben Dir hier mal ein paar Beispiele zusammengestellt 😊.
☀️ Starte zum Beispiel den Tag, indem Du Dich genüßlich streckst, wenn Du wach wirst.
☀️ Geh ans Fenster und nimm ein paar tiefe Atemzüge.
☀️ Begrüße Deinen Tag und freue Dich drauf!
☀️ Gönn Dir danach ein Glas warmes Wasser.
💫 Schau auch in der Mittagszeit, was Dir gut tun kann.
💫 Vielleicht ist es ein kleiner Spaziergang?
💫 Oder ein Power-Nap?
💫 Oder eine Runde Yoga?
💫 Nimm’ Dir diesen kleinen Moment!
✨ Überlege am Abend einmal, was Dir heute gefallen hat und wofür Du dankbar sein kannst.
✨ Verabschiede Deinen Tag, indem Du zum Beispiel, die eine kleine Atemübung praktizierst oder meditierst.
✨ Schlafe mit dem Gedanken ein, dass alles gut werden wird und morgen ein neuer wunderbarer Tag in Deinem Leben beginnen wird!
Alles Liebe für Dich 💕
Namaste
Beitragsautor: Ariane
Der etwas andere Spaziergang

Heute möchte ich euch einen etwas anderen Spaziergang ans Herz legen, der euch dabei hilft, eure Umgebung tiefer Wahrzunehmen, sie wertzuschätzen und im Hier und Jetzt zu landen: Den Fotospaziergang.
Eine einfache Handykamera reicht dafür vollkommen aus. Das wichtige ist nämlich euer Blick!
- Überlegt euch, welchen Ort ihr erkunden wollt. Ich gehe dafür am liebsten in die Natur, da diese ja nochmal einen ganz besonderen Effekt auf uns hat. Aber natürlich funktioniert das ganze überall und auch zu jedem Wetter!
- Während ihr also loslauft, versucht eure Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was ihr gerade seht. Raus aus den Gedanken, denen man sich bei einem normalen Spaziergang gern mal hingibt. Oder, falls ihr nicht allein unterwegs seid, redet hauptsächlich über das, was ihr seht.
- Schaut noch genauer hin und hinterfragt, was ihr seht. Gebt euch nicht nur mit dem zufrieden, was ihr bereits darüber wisst, sondern erkundet weiter. Wenn ihr zum Beispiel einen Baum anschaut, fragt weiter: Was für eine Struktur hat die Rinde? An was erinnert sie? Vielleicht sehen die Astlöcher aus wie Augen, oder die Struktur erinnert an die Haut einer Echse. Welche Form und Farbe haben die Blätter? Fällt dir auf, dass die Äste die gleiche Struktur wie die Wurzeln haben? Kannst du Moos oder Flechten am Baum finden? Oder ist vielleicht eine Regenspur, die den Baum an manchen Stellen dunkler gefärbt hat, besonders interessant?
- Achtet auf Formen, Farben, Strukturen, das Licht, Spiegelungen, optische Täuschungen und so weiter. Und wenn euch etwas besonders auffällt, ob schön, verrückt, merkwürdig, interessant, ganz egal, dann nehmt eure Kamera in die Hand und macht ein Foto davon. Und dann nochmal aus einem anderen Winkel, oder mit einer anderen Entfernung zum Objekt. Vielleicht geht ihr mal in die Knie, stellt euch auf etwas drauf oder legt euch sogar auf den Boden. Also einfach mal das innere Kind in euch heraus lassen, spielerisch an die ganze Sache herangehen und einfach Spaß haben, statt vielleicht bereits gesehene Fotos nachstellen zu wollen. Macht das ganze zu eurer eigenen Erfahrung.
Foto- & Beitragsautor: Judith